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Kolumnen, polemische ![]()
Liebe alleinerziehende
Mutter!
Über
Mütter und deren Narzissmus
Die Mafia trägt weisse
Kittel (Belege aus dem SPIEGEL)
"SINNliche" Vorteile des
Single- Lebens
ZeugnisZeit:
Beziehungszeugnisse
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Frauen und Katzen
Was eine einzige Katze uns lehrt,
lehren uns alle:
So viel wie möglich nehmen, ohne zu geben,
und dann ab in die Falle.
Robert Gernhardt
Mädels, die Ihr Katzen, Kater zumal, soo toll findet, ich verstehe
Euch nicht.
Wenn Frau von Ihrem Kater schwärmt, bekomme ich Kopfschütteln. Heftigstes.
KEIN Mann dürfte sich auch nur andeutungsweise erlauben, was sie an diesen
Viechern anhimmeln.
Fängt mit dem Essen an.
"Dies mag er nicht, damit brauch ich ihm gar nicht zu kommen... er ist ein
echter Feinschmecker!" Es sind Frauenhände, die Sheba mit Minze verzieren,
oder? Wenn ein Mann so nörgelnd bei Tisch sitzen würde ..
"Und zum Essen kommt er nur, wenn er draussen nichts findet, Vögelchen
vernascht er gerne, bringt mir auch mal ein Mäuschen mit nach Haus und
präsentiert es mir voller Stolz, er ist noch so ein richtig Wilder!" Ich
dagegen, käme mal nach Haus und tönte an der Tür: "Liebling, schau mal,
was ich uns für ein leckeres Mäuschen mitgebracht habe - darf ich die sofort vernaschen
oder magst Du sie Dir erst ansehen?" - ...?
WANN der Kater zum Essen nach Haus kommt, ist so ziemlich das grösste und
letzte ungelöste Rätsel der Menschheit. Ganz einfach: NACHDEM er alle Kätzchen
durchgepoppt hat, die in der Nachbarschaft rollig sind, NACHDEM er sich mit
seinen blöden Nachbarn gekloppt hat, UND NACHDEM er bei der Nachbarin den
Griespudding leergeschleckt hat.
Wenn er dann wirklich noch Hunger haben sollte,...
Noch mal: nach Hause kommen.
Wann er kommt ist also GANZ in seinem Ermessen. Absprachen, Regelmässigkeiten?
Fehlanzeige. Aber Männer ich sags Euch - es ist immer eine ganz grosse Freude.
Er hat sich wie ein Prolet um ein Kätzchen oder das Revier gekloppt und dabei
verletzt? "Och - der Arme!" Er hat die ganze Nacht lautstark die
Nachbarkatze angehimmelt? "Er ist ja so verliebt, aber ich bring es nicht
übers Herz, ihn kastrieren zu lassen!"
Den Kater rufen, ohne, dass es mal was zu fressen gibt? Da kannst gleich deine
Parkuhr rufen, die Chancen sind grösser!
Er kommt also - und geht auch, wann er will. Klar, wenn er raus muss, muss er
raus. Da hält keine Tür, kein Frauenherz - er geht, und WIE er geht: ohne sich
umzudrehen, eher voller Verachtung darüber, nicht vorher rausgelassen worden zu
sein. "Er braucht einfach seine Freiheit!" <Zärtlicher
Augenaufschlag>
Das beste an so einem Kater ist ja in IHREN Augen seine Unabhängigkeit in
Sachen Erotik: "Wenn die Zeit ist, ist er manchmal 2 Wochen weg. Ich hab
keine Ahnung, wo er dann ist, aber er kommt immer wieder zu mir zurück!"
Dazu die voller Seeligkeit glänzenden Augen der Besitzerin: "Was für ein
treues Tier! Männer dagegen....< Seufz>"
Auch so Kleinigkeiten wie Zärtlichkeit. Für mich auf dem Niveau eines
Zuhälters, aber SIE finden´s toll: "Er kommt wirklich nur, wenn ER WILL.
Wenn ER keinen Bock hat, brauch ich gar nicht mit Kraulen anzufangen,..."
Wer weiss denn eigentlich, wie der Streit zwischen den zwei Familien in England
ausgegangen ist, die sich vor Gericht um einen Kater stritten, der völlig
unbemerkt von beiden ein Doppelleben zwischen den beiden Familien führte?
In meinem nächsten Leben werd´ ich Kater bei ner Frau.
Oder ich fang jetzt schon mal an - wofür bin ich denn Löwe? - dreifacher?
Und weil im "richtigen Leben" alles ganz anders ist, muss ich
jetzt die Katze meines Vermieters füttern. Ich weiss, dass ich in dieser
Beziehung draufzahle. In anderen bekomme ich dafür mehr.
Übrigens, es ist ein Kater. War klar, oder?
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Liebe alleinerziehende Mütter!
Hier kommt der Wind von vorn: EISKALT, Stärke 12!
Auch und gerade wegen Deiner Kinder: Scheidungsfolgen USA - heisst
ja nichts, bei UNS ist das anders. Irrtum! Scheidungsfolgen in Deutschland
Wenn Dein Kind nicht durch einen tragischen Unfall zum Halbwaisen geworden ist,
dann kannst Du Dich doch um Dein Kind kümmern, oder?
Wieso nicht?
Ah. Du musst Dein Geld verdienen, weil Der Vater nicht da ist?
Oha. Schlimmer Vater.
Aber wieso hast DU DIR DEN für Deine Kinder ausgesucht?
Und - Da hast DU doch einen Arbeitsplatz, den vielleicht sogar ein Vater
braucht?
Nur weil Du vielleicht KEINEN BOCK auf Deine Kinder hast?
Muss ICH jetzt als Familienvater nicht nur für meine Kinder sondern auch noch
für Deine Dusseligkeit zahlen, Geld, das eigentlich MEINEN Kindern zusteht, sie
aber nicht bekommen, weil ich es in Form von höheren Steuern abdrücken muss?
Wir werden uns selbst um unsere Kinder und Eltern kümmern müssen, weil der
Staat sowieso Pleite ist! DAS kommt von überzogenen Ansprüchen an "DEN
STAAT" - der bin AUCH ich.
Sehe ich nicht ein. Mach ich nicht.
Keine KiGa- Plätze für Arbeitslose!
Wieso bist Du nicht Tagesmutter - wär mal ne soziale Alternative!
Der Egoismus liegt ja wohl eher darin, dass manche Mütter einfach nicht
sorgfältig sind - weder bei der Wahl der Väter, noch bei der Fürsorge für die
Kinder!
Und der Irrtum liegt nicht darin, dass wir im 21. Jahrhundert leben, sondern
darin, dass wir uns im letzten mit aber wirklich JEDER IDIOTIE solidarisch
erklären MUSSTEN! "Kinder während der Ausbildung?! - Klar! Warum nicht
gleich drei? Wir haben doch die Solidargemeinschaft!"
Aber da spiele ich nicht mehr mit!
Das fand ich im letzten Jahrhundert daneben und jetzt erst Recht.
Ich habe KEINE Kinder, weil ich sie MIR nicht leisten konnte. Und sie der
Gesellschaft nicht aufhalsen wollte: Erst fliegen lernen, dann Futter finden,
DANN Nest bauen, DANN Eier legen! Ist das so ABWEGIG?!
Das ist nicht unsolidarisch sondern schlicht verantwortungs- bewusst: Eben weil
es Kondome, Pille etc. gibt, "haften" die Eltern selber. Nicht mehr
ICH über das Sozialamt!
Und wenn, dann freiwillig: Ich hole jetzt die Tochter meiner Freundin aus der
Schule ab, der Vater zahlt auch nicht.
Grüsse,
Thomas
p.s. was ich NICHT mehr will, ist eine Frau, die sich am PC oder in der Firma
wohler fühlt als mit ihren oder besser: UNSEREN Kindern. Das betrifft das
Gefühl der Frau für ihr Frau-Sein / Mutter-Sein. Amazonen wissen spätestens
hier nicht mehr, wovon ich rede.
Wissenschaftlicher Hintergrund:
Hier
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Über Mütter und deren Narzissmus
Die Balance zwischen Narzissmus und
"gesundem Selbstwert"
beschäftigt mich schon länger. Aber Mütter als Narzisstinnen? Zwar gingen uns
diese Spezies, die nicht weiter als 2,5m über ihren Bauchnabel hinausblicken
können, schon öfters erheblich auf den Zeiger,
(nicht nur in Berlin Mitte!) und ich kann das auch ein Stück weit verstehen.
Denn Frauen, die ihren Mann nach der Geburt des Kindes "nicht mehr sehen
können" geschweige denn,.. schaden sich, dem Mann und langfristig dem
Kind.
Dass NUR- Mütter aber als narzisstisch
bezeichnet werden ist neu.
Wer sich NUR wegen ihrer Mutterrolle dermassen überhöht,
nein, das ist nicht gesund. Für das Kind schon gar nicht. Richtig.
Wer aber schon die gesamte Mutterschaft mit Diagnosen einer
Neurose überzieht, wie hier Frau Vincken, der hat ja wohl, und ich darf das
hier sagen, selbst einen an der Klatsche. Als Beleg ziehe ich ihre arrogante
Rethorik bei dem hier
zitierten Auftritt in Hamburg heran. Vorsichtiger formuliert, z.B. so oder wie hier:
Obwohl sie vorgeblich einem Ideologem nachspürt, lässt sie philosophischen
Betrachtungen handfeste Ohrfeigen folgen für die Schwestern, im Stile von:
"Offensichtlich können die meisten Mütter von ihrem Narzissmus, der ihnen
vom Kind widergespiegelt wird und der ihnen vormacht, dass sie die einzig
wirklich Geliebte sind, nicht lassen."
...
mehr ! So. Und jetzt drehen wir das ganze mal um:
Kann es sein, dass diese Karrieregeilheit der
fundamentalistischen Nicht - Mütter etwas zu tun hat mit ihrem zu geringen
Selbstwert als Frau?
Nein, das KANN nicht nur so sein. Das glaube ich bei
genauerem, beim äusseren wie inneren Hinschauen ganz, ganz sicher.
Vereinfacht gesagt: So hässlich, wie manche Emanzen
äusserlich sind, ist dieser weibliche Selbstwert aufzubauen sicher etwas
schwieriger als für Kate Moss Naomi Campbell. Da stehen 190
Frauenzeitschriften gegen eine Emma.
Und ich bin AUCH einverstanden mit der "speziellen" Kritik von Frau
Vinken, dass "Narzissmus, der ihnen vom Kind widergespiegelt wird und
der ihnen vormacht, dass sie die einzig wirklich Geliebte sind" schlicht
falsch ist. Wieso aber ausgerechnet eine MÄNNLICHE Karriere in männlich-
machtvollen Positionen diese falsche Selbsteinschätzung korrigieren kann,
verstehe ich nicht. Ich möchte DIE Mutter (NICHT!) sehen, die sich am
Konferenztisch (von mir aus auch als K.-Leiterin) wohler fühlt, als bei ihren
Kindern.
Ich glaube vielmehr, dass es möglich ist, eine GUTE Frau zu
sein OHNE dass sie Karriere macht, auf oder gegen Männerbastionen anrennt, wie
Frau Vincken das beschreit. Dann nämlich, wenn sie selbst (OHNE das zunächst
von der Gesellschaft oder vom Mann zu erwarten!) ihre Rolle als Frau als das
annimmt, was sie ist - im "Empfangenden" unglaublich viel
schöpferischer weil gebährfähiger als es je ein Mann wird sein
können. Aber ein gesunder Selbst-Wert, Selbst-Achtung oder gar Selbstliebe
kommt nicht von der Karriere, generell nicht aus dem Aussen, das kommt -
individuell wie gesellschaftlich - aus "der Frau" selbst. (Klar: auch
aus dem Mann.) Was ich als den Hauptirrtum von Emma ansehe: zu erwarten, dass
die Selbstliebe, der "bessere Selbstwert" der Frau aus der
"Gleich- Behandlung" der Frau mit dem Mann kommt. (Frau Schwarzer ist
da m.E. im Kopf schon sehr viel weiter als ihre Kampfgenossinnen)
Nachtrag 1.: Ich gehe noch einen erheblichen Schritt weiter: Die Emanzipation
generell und Frauen wie Frau Vinken im Besonderen machen es Müttern (auch und
gerade "NUR-Müttern!) noch schwerer, einen gesunden Selbstwert zu
entwickeln, weil sie ihnen suggerieren, ohne (männliche!) Karriere weniger Wert
zu sein. Ein Mann würde das nicht tun. Frau Vinken, sie erweisen den Frauen
einen Bärendienst!
Nachtrag 2. Oder wie das I Ging vor x Tausend Jahren über
das Weibliche, das
Empfangende feststellte: "Dennoch kann von einem eigentlichen
Dualismus nicht geredet werden denn es besteht zwischen den beiden Zeichen das
Verhältnis einer klaren Rangordnung. An sich ist natürlich das Empfangende
ebenso wichtig wie das Schöpferische. Aber dadurch die Eigenschaft der
Hingebung ist die Stellung dieser Urkraft, dem Schöpferischen gegenüber
bezeichnet. Sie muss unter der Leitung und Anregung des Schöpferischen sein, dann
wirkt sie heilvoll. Nur wenn sie aus dieser Stellung heraustritt und dem
Schöpferischen ebenbürtig zur Seite treten will, wird sie böse. [!] Daraus ergibt sich dann Gegensatz und Kampf gegen das
Schöpferische, der für beide Teile unheilvoll wirkt..". von hier
Wie wichtig es wäre, diesen "Selbstwert als Frau"
auch und GERADE für Akademikerinnen an sich an-zu- erkennen, zeigt sich hier:
"Die Kinderlosigkeit der Akademikerinnen
Der Kulturkampf um die Familie wird in den Mittelschichten geführt. Es geht
dabei um die richtige Politik für die Mütterelite.
Um das Problembewusstsein zu schärfen, steht weniger die generelle Kinderarmut
zur Debatte, sondern es ist die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen, die in der
öffentlichen Debatte besonders hervorgehoben wird:
"40 Prozent der 35- bis 39-jährigen Akademikerinnen haben keinen
Nachwuchs".
(Heiko Martens u.a. im Spiegel Nr.35 vom 30.08.1999)
"Die erwähnte Zahl von einem Drittel kinderloser Frauen hat keine messbare
regionale Schwankung (das würde auf Umwelteinflüsse hindeuten), aber eine klare
soziale Differenzierung: »80 Prozent aller Hauptschulabsolventinnen bekommen
Kinder, jedoch nur 25 Prozent Akademikerinnen erfüllen sich ihren Wunsch auf
Nachwuchs«"
(Manfred Sohn in der jungen Welt vom 08.06.2001; Kinderlosenzahlen zitiert aus:
rundblick, Hannover vom 14.11.2000)
"Bei Akademikerinnen bleiben sogar 40 Prozent ohne Nachwuchs"
(aus: Signe Zerrahn "Familien in Deutschland", 2002, S.14)
"Folge ist, dass (...) Deutschland die zeitniedrigste Geburtenrate mit 1,3
Kindern hat und 41 Prozent der Akademikerinnen bis 39 Jahre kinderlos
sind."
(Renate Schmidt in der Welt vom 15.07.2002)
"Von den 40-jährigen Akademikerinnen in Westdeutschland im Jahr 1997 waren
36% ledig und fast 40% kinderlos geblieben. Im Durchschnitt beträgt die
Kinderzahl dieser Gruppe nach abgeschlossener Familienbildung 110 je 100
Akademikerinnen. Von einer Nachwuchssicherung der Akademiker über die Familien
kann also – anders als früher – nicht die Rede sein. Ob das vielleicht bei den
Ehen zwischen Akademikern und Akademikerinnen der Fall ist? Für sie ergaben
sich 1997 167 Kinder bei 19% kinderlos Gebliebenen."
Und wieso Akademikerinnen?
Weil: "Es werden nicht zuwenig Kinder geboren,
sondern zuwenig "richtige" Kinder. Dies wird selten so deutlich
gesagt wie von Michael KLEIN:
"finanzielle Anreize haben ihre Grenzen. Wird Menschen immer mehr dafür
bezahlt, dass sie sich fortpflanzen, verliert das Kinderkriegen seine
Selbstverständlichkeit noch weiter. Die Zahl derer, die Kinder bekommen, nimmt
weiter ab, und die daran festhalten, tun dies (...) entweder, um ihre
psychologischen Bedürfnisse in die lieben Kleinen zu projizieren - oder weil
sich Kinder finanziell rechnen. Wen wundert es, wenn vor diesem Hintergrund
(...) hinter vorgehaltener Wissenschaftlerhand vom »down-breeding« die Rede
ist, davon, dass diejenigen, die sich fortpflanzen, nicht unbedingt zur
geistigen Elite ihrer Gesellschaft gehören." (Michael Klein in der
Welt vom 30.12.2003)
von
hier, wie auch:
"Was bei der Debatte um kinderlose Akademikerinnen jedoch auffällt,
ist, dass ausser der hohen Kinderlosenzahl keine differenzierteren Daten
genannt werden.
Weder werden spezielle Milieus unterschieden, noch wird gefragt, welchen
Einfluss die konkrete Berufssituation hat.
Welche Frauen mit welcher sozialen Herkunft sind von Kinderlosigkeit besonders
betroffen? Frauen aus benachteiligten sozialen Milieus, die hart um ihren
sozialen Aufstieg kämpfen mussten, könnten im Vergleich zu Frauen mit bildungs-
bzw. grossbürgerlichen Hintergrund doppelt benachteiligt sein. Kinderlosigkeit
als Konsequenz schichtspezifischer Benachteiligung ist jedoch kein Thema."
Richtig. Kein Thema, weil "falsche Frage": es ist
eben KEIN Thema, weil genau das Gegenteil der Fall ist: Es werden also nicht
nur zu wenig Kinder geboren, sondern auch noch mehrheitlich aus
"schwierigen Verhältnissen". Ist das neu? Frau Vinken, Ihre Ideen
brauchen wir so nötig wie ein Loch im Kopf. Danke.
Ausser in der SPD, vielleicht: "Das (un)kommentierte
Zitat (von
hier): "Die Koalition soll dafür sorgen, dass die Menschen wieder
mehr Lust verspüren, Kinder zu zeugen." -- Matthias Platzeck"
"MÜSSEN" und "Lust verspüren" schliesst
sich zwar aus, bio-Logisch, aber nicht für die SPD.
Vielleicht wieder ne Karnickel- Prämie wie in der Zone? Vögeln für die 2-Raum-
Wohnung - WIE GEIL!
_
Die Mafia trägt weisse Kittel
(Belege aus dem Spiegel hier)
"Von Jahr zu
Jahr wird klarer: das Ziel des Gesundheitswesens ist nicht die Gesundheit,
sondern der Ausbau des Gesundheitswesens." In der Tat, werden in keinem
gesellschaftlichen Bereich derart gigantische Umsätze bewegt wie im Gesundheitsmarkt
- rund 300 Milliarden Euro pro Jahr allein in Deutschland. Verlockende
Milliarden.
"Zwischen einem Arztverband und der Mafia gibt es zahllose Unterschiede.
Im Moment kommt mir aber gerade keiner in den Sinn - ich bitte um Ihr
Verständnis" Gerhard
Kocher
Mafia, die, soziale Gruppe, die sich auf Kosten der
Allgemeinheit bereichert, dazu kriminelle Mittel benutzt:
1.) Schutzgelderpressung: Zur
Abwendung vermeintlicher Gefahren
2.) Diese Gefahren stellt sie selbst her und übt dazu Druck auf die
Gesellschaft aus.
3.) Sie gibt sich dabei "fürsorglich" gegenüber der Gesellschaft
4.) Mitglieder fühlen sich durch ihre Tätigeit elitär und sind durch Eid
(aneinander) gebunden
5.) Ihre Struktur ist auf Expansion ihrer Macht und finanzieller Strukturen
gerichtet.
6.) Ihre Illegalität ist selten nachweisbar.
7.) Ihre Mitglieder sind durch Interessengemeinschaft mit der Politik
verbunden, daher ist keine Eindämmung ihrer Expansion möglich.
Ich bin ja NICHT
DER EINZIGE, der so denkt:
4,2 Millionen Menschen arbeiten im Gesundheitswesen. Das ist jeder Neunte
(Stat. Bundesamt).
Bei so viel Fürsorge müssten wir ja eigentlich alle sehr gesund sein! Sind wir
aber nicht: Wir sind Weltmeister in der Zahl der Arztbesuche pro Kopf. Gemessen
an der Zahl der Psychischen Erkrankungen hat jeder von uns genau 2,1 Psychische
Leiden.
Wie kommt das?
Mit zunehmendem Wohlstand und Marktsättigung an materiellen Gütern sind unsere
Ansprüche gewachsen. Wir wünschen uns eine 100%ig gesunde Gesellschaft.
Krankheit und Leid sind nicht hinnehmbar, immer teurere Apparatemedizin und
technischer Fortschritt suggerieren uns, dass es ein leidfreies Leben gäbe.
Und auf der anderen Seite gibt es eben 4,2 Millionen Menschen, die davon leben,
dass wir krank sind. Wir in DÜRFEN deren Interesse GAR NICHT gesund
sein/werden, denn dann hätten die nichts zu tun!
Daher wendet sich die "weisse Mafia" an Politik und Patienten, um
ihre Interessen zu wahren:
1.) Schutzgelderpressung: Zur Abwendung vermeintlicher Gefahren
Bundesärztekammerpräsident Prof. Hoppe warnte jüngst wieder vor einer Verschlechterung
der Versorgung der Patienten. Nun ist er ja nicht BundesPatientenkammern-
Präsident, sondern oberster Standesvertreter der Ärzte.
Woher also diese Sorge um die Patienten?
Wenn Gesundheitsmittel gekürzt werden, geht das nicht, ohne alle drei
Beteiligte (Kassen, Ärzte, Patienten) zu belasten. Die Vollversorgung, gestützt
auf die Vollkaskomentalität der Patienten ist von der Ärzteseite gewünscht.
Aber hier werden die Bedürfnisse der Patienten vorgeschoben, um die eigenen
Pfründe zu sichern. "Man merkt die (böse) Absicht und ist verstimmt."
(Torquato
Tasso, Goethe)
2.) Diese
Gefahren stellt sie selbst her und übt dazu Druck auf die Gesellschaft aus.
"Wer gesund ist, ist nur nicht
richtig untersucht worden!" (mein ehem! Hausarzt). Wenn man nur genau
genug hinschaut, hat jeder etwas. Mindestens. Wenn nicht physisch, organisch,
dann sicher psychisch.
In dem Masse, wie gestiegene Lebensqualität die akuten Krankheiten
zurückdrängte, sind die chronischen gewachsen. Dazu trägt sicher die
Altersstruktur bei, aber die "Modekrankheiten" der Seele, die vor 10,
20 Jahren zum Teil noch gar nicht bekannt waren (Legasthenie, ADS, Depression -
SEEEHR beliebte Krankheit!) erfreuen sich wachsenden Zulaufs. Das Schöne für
die Mafia- Sie kann durch gezielte Publikation die öffentliche Aufmerksamkeit
darauf richten. Die Medien nehmen solche Katastrophenmeldungen zu gerne auf und
verbreiten sie, sie verkaufen sich besser als gute Nachrichten. Ausserdem sind
solche "Ratgeber Gesundheit" in unserer "bösen kalten Welt"
willkommener Ausgleich an Fürsorge.
Psychische Krankheiten haben dazu den Vorteil, dass sie gleich zwei
Spezialisten beschäftigen: Den für die Seele UND den für den Körper. Und WAS
FÜR EIN GEWINN FÜR DAS EGO des Patienten: "Ich bin SOOO krank, dass sich
zwei Spezialisten um mich kümmern müssen! (meine Familie, Kinder, Eltern, die
wollen ja schon lang nichts mehr von mir wissen)"...
Unterstützt werden die Ärzte von ihren Verbündeten, der Pharma- Industrie, die
an der "ERFINDUNG" neuer Krankheiten ein buchstäblich "vitales
Interesse" hat. Zwar ist deren Werbung öffentlich nicht so sichtbar, aber
gegen die zehntausenden von "Vortrags- und Seminarreisen" für Ärzte
nach Davos und St. Moritz, mit denen die (z.B.19.000 Internisten) jährlich über
die Neuigkeiten der Pharmaindustrie "informiert" werden, ist
Bundesbankpräsident Weltekes Abstecher nach Berlin und Monte Carlo ein
klitzekleines Kristall auf einem Eisberg.
Und wer trägt die Kosten? - Macht euch keine Hoffnung, es ist wie in Sizilien,
nur NOCH unauffälliger: WIR ALLE über unsere horrenden Krankenkassenbeiträge.
(Die Arbeitgeberanteile nicht vergessen!)
3.) Sie gibt sich dabei "fürsorglich" gegenüber der
Gesellschaft
Nur ein Beispiel: in den letzten 6 Lebenswochen braucht ein Patient ca. 1/3
seiner Lebensleistungen an Krankenfürsorge. Das ist eine Menge. Klar, dass da
jede Ablehnung der künstlichen Lebensverlängerung und Apparatemedizin gleich
verdammt wird als Euthanasie und NAZI- Ethik. Sie leben gut davon, die Tausende
von Ärzten und Krankenschwestern auf den Intensivstationen... EIN Widerspruch
ist berechtigt: Sie meinen es gut, sie tun Gutes, oft auch selbst- aufopfernd
in Schicht- Nacht und Überstundendiensten. Aber hat jemand den an den
lebensverlängernden Geräten hängenden Patienten gefragt, ob er das will?
Und wenn er das NICHT will, warum hat er keine Chance, sich mit diesem Willen
durchzusetzen?
4.) Mitglieder fühlen sich durch ihre Tätigkeit elitär und sind durch
Eid (aneinander) gebunden
Der Hippokratische Eid adelte früher die "Götter in Weiss" - gibt
es etwas Elitäreres?
5.) Ihre Struktur ist auf Expansion ihrer Macht und finanziellen
Strukturen gerichtet.
"Kostenexplosion im Gesundheitswesen". Neulich in "Hart aber
fair": Verdi-Vorstand Margret Möhnig-Raane meinte die Standortproblematik
in Deutschland lösen zu können durch den Ausbau des Dienstleistungssektors. Da
wurde ich hellhörig: Was denn - keine Industriestrukturen mehr? Und das von den
Gewerkschaften? Aaaaber keine Sorge, was meinte sie? Den Ausbau von
Kindergartenplätzen, Altersversorgungsheimen, ...
Das sind die Expansionsgelüste der Gewerkschaften: Zu Lasten der Allgemeinheit
werden die verfallenden Familienstrukturen dazu genutzt, um die eigenen
Personal- und Sachstrukturen zu erweitern. Die Zumutbarkeitskriterien an
Leistungen für Mütter und Kinder für Ihre Eltern sind so weit zu senken, dass
der normale Bürger möglichst von der Kita über den Kindergarten, Hort, Schule,
Universität, öffentlicher Dienst, Pension, Altersheim in Abhängigkeit von ver.di
und seinen Mitgliedern bleibe.
Da kommt es ver.di sehr gut zupass, dass die Scheidungsquote steigt, die Zahl
der Alleinerziehenden wächst, die Überlastungssymptome der Mütter zunehmen, die
Bevölkerungspyramide auf dem Kopf steht ... "Das ist halt die Gesamtgesellschaftliche
Entwicklung - WIR können nichts dafür!" Wir profitieren nur.
6.) Ihre Illegalität ist selten nachweisbar.
Die Spesenabrechnungen der Ärzte für die Reisen auf die
Informationsveranstaltungen der Pharmaindustrie sind von kompetenten Steuerberatern
so formuliert worden, dass ein privater Nutzen dieser Reise nicht erkennbar
ist. Da sei Welteke vor!
Auch die Form Abrechnungen öffnet Tür und Tor dem Betrug. Belege aus
dem Spiegel hier
7.) Ihre Mitglieder sind durch Interessengemeinschaft
mit der Politik verbunden, daher ist keine Eindämmung ihrer Expansion möglich.
Die Angestellten im Gesundheitswesen
sind gewerkschaftlich organisiert, mit denen kann und will die SPD es sich
nicht verderben. Die Pharma- Industrie und Ärzteschaft ist Klientel der CDU und
FDP, mit denen will sich natürlich auch keiner anlegen. Die Patienten selbst
wählen alle drei - denen sind 10€ Praxisgebühr schon ein unzumutbarer
"Kahlschlag im sozialstaatlich garantierten Verfassungsprinzip der
Solidargemeinschaft". (Hab ich irgendeine Verbalkeule vergessen?)
Also bleibt erst einmal alles so wie es ist. Auch schön, oder?
Sag mal, treffen wir uns gleich beim Arzt? Ich glaub, ich hab ne schwere psychische
Krise - Verfolgungswahn oder so. Ich sehe überall weisse Kittel, 4,2 Millionen
sollen es sein...
Literaturtipp: Prof. Klaus Dörner, "Die Gesundheitsfalle" Oder Gerhard
Kocher Weitere Belege aus dem Spiegel hier
Und dabei mitverursachen sie durch Fahrlässigkeit jährlich noch 25.000 Tode . Falls Sie
als Patient Hilfe gegen einen Arzt suchen, finden Sie die sicher hier..
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"Sinnliche" Vorteile des Single- Lebens
IRGENDwas muss ja der Grund dafür sein, dass wir Singles sind.
Und es gibt für jeden der fünf Sinne gute Gründe, ganz SINNliche:
Genuss, um Beispiel ...
Schmeckt besser: Essen
Essen kann man am besten allein: Weil kein Genuss zugequatscht wird.
Wir Männer, Michael und ich hatten einen anstrengenden Kundentermin gehabt.
SEHR früh. Auf dem Weg Regen. Kälte. Erfolglos. Rückweg: Regen, Kälte. Frust.
Gemeinsam, jeder für sich, eingekauft. Zu Ihm. Frühstück gemacht. Alles fast
schweigend: Eier gebraten, mit Speck. Tee für ihn, Espresso für mich. Manches
auf den Tisch geschmissen, manches gestellt. Einander aus dem Weg gegangen.
Hingesetzt. Eingeschenkt. Kurzes "Guten Morgen!" Wunderbar. Dann,
nach einer Ewigkeit schweigenden Genusses, er: "Und keiner sagt: `Sag mir
mal was Liebes.´" Das ist fast zwanzig Jahre her, aber ich liebe ihn noch
immer für diesen Satz. Auch wenn ich allein essen gehe oder mir etwas gekocht
habe - ich habe die Konzentration auf´s Essen. Und es schmeckt mir besser. So
geht´s auch mit dem Rotwein: Wenn´s n sehr Guter ist, sollte man ihn allein
trinken.
Zum Kollektivsaufen passt Bier: Oktoberfest. Fussball.
Hören: Musik.
Ob auf der Ski-Piste oder beim bladen oder Joggen. Ob im Santu Spiritu in
Wien, im Auto oder bei mir zu Haus:
Aufdrehen. Abheben. Bach, Mozart, Doors, Simple Minds, Roxy Music, AIR, 80s, enya,
L.Cohen, ...
Keiner mag DIE Musik, die ich mag - so
richtig gerne mag, SO laut hören, dass ich nichts anderes mehr höre.
Und keiner mag mich dann albern rumhampeln sehen. So wie ich nicht will, dass
mich dann jemand rumhampeln sieht. Das ist MEIN Genuss.
Fühlen: die Dusche.
Fühlen, so lange ich will, wie das Wasser an mir herunter rinnt, das Bad kann
zu Sauna werden, EGAL!, zu mir kommen oder abschweifen in Träumen, das geht
unter der Dusche nur allein. MICH findet der richtige Zeitpunkt, aufzuhören.
Andere baden lieber. Auch das geht prinzipiell besser allein. In nur ganz
wenigen Ausnahmen ist das wirklich bequemer zu zweit. Auch sonst: Regentropfen
in meinem Gesicht fühle ich, wie auch das Sonnenbad, das Eintauchen nach dem
Kopfsprung, die Arschbombe. Mal abgesehen davon, dass meine erotische Phantasie
besser ist als jede Realität, weil ... FÜHLEN ist halt Privatsache. Genuss an
und für sich.
Sehen: meinen Hund
Wie er mich anstrahlt, wenn wir Stöckchen jagen, wie er apportiert, baden
geht, das sind Bilder - seit 10 Jahren. Kann ich nicht teilen. Leider. Wenn ich
ihm in die Augen schaue, sehe ich ..
Sag ich Euch nicht.
Aber das ist ein Anblick, auf den kann frau eifersüchtig werden. Zu Recht.
Oder Bilder von Hans Hartung. Er malte so, wie ich BIN. SO ist niemand anders,
glaube ich. Und das Tollste: MUSS auch nicht!
Was ich auch gerne sehe: Menschen. Und manchmal himmle ich sie an, im Netz, von
ferne, im Auto nebenan, im Supermarkt... Dieses "Unbekannte-
anhimmeln", intensiv, kurz, verboten?, SINNlich und sinnlos .... Das kann
ich mit niemandem teilen.
SehenLesenLachen: Über Harald Schmidt und Max Goldt. MEIN Lachen ... !
Und Du? Was ist Dein privater, sinnlicher Genuss? Hab ich was vergessen? Glaub
ich nicht, wenn´s Deines ist, wärs wahrscheinlich nicht MEIN Ding.
Wem die Idee gefällt: Es gibt wirklich "14.000 Gründe, Glücklich zu
sein" im modernen Antiquariat. Man zähle selbst, wie viele davon wirklich
einen Partner brauchen.
Schönes, SINNliches Wochenende
Thomas
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Zweit-
Väter
.. wir haben KEINE Chance
Ab 30 lernen männliche Singles zunehmend Mütter kennen. Sei es als Affaire, sei
es - und darum geht es mir hier, als neue Partnerinnen. Damit werden sie
eingebunden in mehrere bestehende Beziehungen: Ausser zur Frau kommen sie in
Kontakt zu den Kindern, zum Ex- Mann und Vater, manchmal gibt es sogar schon
einen anderen Ex- Zweitvater.
Die eigene Rolle ist viel, viel schwieriger zu definieren als in einer
kinderlosen Partnerschaft.
Auch den alleinerziehenden Müttern ins Gedächtnis geschrieben...
Wenn in einer Firma befördert oder gefeuert wird, gilt oft die Regel der Dauer
der Betriebszugehörigkeit. Je jünger der Betroffene, je später er dazu gekommen
ist, desto geringer seine Bedeutung. Das ist uns fast selbstverständlich.
In formal ungefestigten Familien (Nicht- Ehen) gilt ähnliches. Kommt ein Mann
zu einer alleinerziehenden Mutter ins "System", so ist er aus
systemischer Sicht der "Jüngste", weil alle anderen die "älteren
Rechte" in dieser Gruppe haben: Zuerst waren da die Mutter und der Vater.
Je nachdem, wie lange die Beziehung durch die ZEIT und Formalia, Rahmenbedingungen
(Ehe, Haus, Freundeskreis) gefestigt wurde, um so stärker wirkt die Beziehung
nach. (Stärker als zum Beispiel im Fall einer Frau, die etwa durch einen ONS zu
Mutter wurde).
Dann sind da ein oder mehrere Kinder.
Diese Kinder wünschen sich - wann oder wie intensiv auch immer, das
Zusammensein der Eltern. Denn sie SIND KINDER dieser Liebe, ihre Existenz (!),
ihr Leben hat seine Wurzel eben in dieser Liebe. Fehlt der Grund für ihre
Existenz, eben die Liebe und das Zusammensein der Eltern, fehlt ihnen SELBST
etwas.
Mütter spüren dieses Fehlen des Vaters für die Kinder unmittelbar nach der
Trennung vom Vater am stärksten: Je nach Alter beginnen Kinder nach der
Trennung wieder mit Bettnässen, haben unruhigen Schlaf, werden
verhaltensauffällig im Kindergarten oder lassen durch Konzentrationsstörungen
in der Schule nach.
Die schweren Langzeitfolgen der Trennung für die Kinder sind inzwischen
wissenschaftlich nachgewiesen: Scheidungsfolgen.
All das vollzieht sich - und das ist für die Eltern oft schwer zu verstehen,
völlig UNABHÄNGIG von den `realen´ Verhaltensweisen der Partner: Streit,
Prügel, Rabenvater oder Schlampe, kein moralisch noch so fragwürdiges Verhalten
des einen oder anderen Partners kann dem Kind das Gefühl des Verlustes nehmen.
Das ist wohl ähnlich wie bei Mutterliebe: Auch ein gerichtlich überführter
Mörder kann sich der Liebe seiner Mutter sicher sein.
All diese Beziehungen werden sehr, sehr selten ausgesprochen - aber sie WIRKEN:
Denn in diese Bindungssituation tritt nun der "neue Mann". Meist
ahnungslos: Er verliebt sich in die Frau und Mutter, die das alles so toll
gemanaged bekommt, die Erotik, oft auch das Bedürfnis der Kinder nach
MÄNNLICHKEIT spürend. Denn wenn der Vater fehlt, fehlt, neutral gesprochen, aus
archaischer Sicht ein männlicher Teil der Familie: einer, der dem Gefühl der
Mutter den Intellekt gegenüber stellt, überbordenden Liebe eine Grenze setzt.
Etwa so: "9:00 Uhr ist Bettzeit - das war so vereinbart, daran wird sich
jetzt gehalten! Aus und keine weitere Diskussion - zum Donnerwetter!" Mama
liest alleinerziehend gerne noch die 4.Gute- Nacht- Geschichte vor und wundert
sich, wieso alle morgens den Weg nicht aus dem Bett finden. Aber was macht frau
nicht alles aus Liebe für die Kleinen - sie haben ja keinen Vater..
<Seufz>. Überhaupt mir das Bedürfnis, über die Gefahren einer
Verstrickung zwischen alleinerziehenden Müttern und ihren Söhnen(Ödipus- und
Telemachos - Komplex) angesichts der "realen Sorgen" (WIR gegen die
Welt!) sehr wenig ausgeprägt. Wenn man sich allerdings vergegenwärtigt, dass in
den USA Scheidungskinder in eklatant höherem Masse Vergewaltiger,
Drogenabhängig und signifikant unfähiger sind, eine Familienleben zu führen,
wird die Not- wendigkeit deutlich, sich auf das Thema einzulassen. Scheidungsfolgen USA.
Grenzen setzen, sportlicher Wettkampf, Pfeil- und Bogen bauen, Schwimmen oder
Ski- fahren beibringen - all das können Zweitväter auch. Ich hab´s auch gekonnt
und getan. Und bin dennoch gescheitert. Warum?
Zunächst ist die Rolle des "Ersatz- Vaters" oder Zweitmannes
fundamental anders als die des Ersten Mannes. (Frauen, die bei / mit einer
Stiefmutter gross geworden sind, (meine Mutter) können von den
Konfliktpotentialen ein Lied singen. Ein langes Lied.)
Auch hier bei S.de kamen schon Männer zu Wort, die sich auf das Experiment
eingelassen haben. Die krasseste Erinnerung habe ich an den 2.Vater, der vom
leiblichen Vaters seines Stiefsohnes Prügel angedroht bekam für den Fall, er
würde dem Jungen ein Haar krümmen.
Welche Konflikte tauchen auf?
Zunächst einmal kommt der neue Mann in eine meist eingespielte Gruppe Mutter -
Kinder, in der Rechte und Pflichten klar verteilt sind. Das Dilemma: Mütter
müssen / wollen oft den Vater ersetzen. Sie müssen manchmal strenger sein, als
Mütter, bei denen der strenge Teil (Grenzen setzen) vom Vater übernommen wird.
Das nimmt der Neue Mann den Müttern nun ganz gerne ab, spätestens, wenn er
sieht, seine (geliebte) Frau hat Probleme damit, oder wenn der / die Kleine
SEINE Grenzen überschreitet. Und hier macht er Fehler: Er darf das gar nicht,
ohne von der Mutter dazu erMÄCHTIGT zu sein, denn das ist originäre Aufgabe des
Vaters.(!)
Diese MACHT abzugeben setzt nun auch bei der Mutter ungeheures Vertrauen
voraus.
Die Dauer der neuen Beziehung , die leibliche Vaterschaft und die damit
verbundene Gewissheit, dem Kind nicht schaden zu wollen, diese Voraussetzungen
des Vertrauens fehlen von Seiten der Mutter dem Neuen Mann.
Was, wenn der Neue Mann dies Vertrauen missbraucht oder er "zu WEIT"
geht, zu streng wird. Wenn sie meint, ihr Kind beschützen zu müssen, oder noch
schlimmer: Was passiert, wenn der neue Mann an seine Grenzen gerät und einen
Fehler macht, gar die Hand ausrutscht? (SOLL ja vorkommen.)
Dann kommt das eigene Kind VOR dem Neune Mann, auch wenn das Kind im
"UnRecht" sein sollte, sie kann nicht anders, sie muss es
"beschützten". Die Idee, dass eine Mutter diese mühsam erworbene
Macht als Teil-(Zeit-) Vater auch aus unbewussten Machtbedürfnissen ungern
aufgibt, habe ich noch gar nicht entwickelt. Aber der Gedanke liegt nahe:
"Das ist der SOHN von DIESEM ARSCH, der mich verlassen hat, aber es ist
MEIN Sohn und ICH ENTSCHEIDE ALLEIN, was er darf - und was nicht. Ich hab die
alleinige Verantwortung - also auch die Macht..!" - Abwegig? Glaub ich
nicht.
An harmlosen Entscheidungen wird die untergeordnete Rolle des Neuen Mannes
deutlich: Wann fahren wir in den Urlaub? Wenn der Vater die Kinder nimmt,
können wir zwei allein..." - "Ok., ... dann soll´s sein, er nimmt
sie."
Fein. Drei Wochen später: "Du, ihr Vater hat abgesagt, wir müssen die
Kinder mitnehmen - können nicht ganz so toll fliegen..." Plötzlich hängt
die eigene Urlaubsplanung vom Gusto fremder Männer ab - und der Neue Mann hat
Keine Chance...
Bei ALLER LIEBE - Das unauflösliche Dilemma liegt auch in der Verteilung der
Macht- und Entscheidungsbefugnisse: Da der Neue Mann als "Jüngster im
System" vielleicht alle Liebe der Mutter hat - vielleicht sogar mehr, als
der Vater je hatte (!), steht ihm dennoch gegenüber den Kindern keine oder kaum
"Weisungsbefugnis" zu. Das Bild klärt sich deutlicher mit Blick auf
die Zukunft, wenn das Kind sagt: "Lover kann meine Mutter haben so viel
sie will, die kommen und gehen. (Ich hab´s gesehen!?) Woher weiss ich, dass DU,
Neuer Mann, nicht morgen weg bist? Aber mein Vater wird immer mein Vater
bleiben. Du hast KEINE Chance..."
Auf die Spitze wird die Sache getrieben, wenn in der Partnerschaft mit der
Mutter erste Probleme auftauchen. Dann kommt der "Telemachos-
Komplex" hervor: Der Kleine versucht die Mutter (im Besten Fall nur) zu
schützen. Irgendwann spürt er, dass er die älteren Rechte hat "auf"
die Mutter: "Und wenn ich hier nicht meinen Willen bekomme, dann mach ich
hier mit Dir so einen Terror, dass entweder Du freiwillig gehst, oder Mama Dich
rausschmeisst. Aber ich bleibe hier und hab die Mama dann wieder für mich
allein ...!"
Man mag zu Recht hier einwenden, dass 200 Jahre Aufklärung und 30 Jahre
Emanzipation und vernünftige Gespräche im Ringen um die Kraft und den Einfluss
auf den Alltag mehr ausrichten können als evolutionäre (Trieb-) Strukturen aus
dem Unterbewussten. Das KANN so sein.
Aber diese Strukturen sind eben 2 Millionen Jahre alt. Und wenn man
wirklich glaubt, der Wille sei da überlegen, dann erinnerte Freud gerne daran,
wie schwierig es ist, mit ganzem Willen einschlafen zu wollen...
Nicht alle Patchwork- Familien sind so. Aber sie verlangen von einem Mann eine
grosse Zurücknahme seiner Bedürfnisse HINTER die des / der Kinder.
Das sollten diejenigen bedenken, die sich entweder auf eine solche Beziehung
einlassen oder von einem Mann erwarten, dass er die Kinder eines anderen
mit-trägt.
Thomas
BeziehungsZeugnis
Was habe ich gelernt?
Zeugniszeit
Schule des Lebens, Schule der Liebe, Beziehungsfähigkeit...
Wie ehrlich meinen wir das wirklich? Was haben wir gelernt?
Antworten und Fragen an den / die EX- ...
Bei Google nix gefunden, ne echte Innovation also :
"Beziehungszeugnisse"
Wir sind keine Anfänger mehr. Schulzeugnisse, Abschlusszeugnisse,
Zwischenzeugnisse, Arbeitszeugnisse. ...
Aber bei dem wirklich wichtigen Teil gibt´s keine. Dabei wäre es durchaus
hilfreich, sich doch mal vom (Ex-) Partner ein Zeugnis ausstellen zu lassen.
Ihm sollte man zu beachten geben, dass
"Das was Pater über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul!"
Die Fairness im Zeugnis (dis-)qualifiziert den Aussteller.
Das braucht Mut
Wenn man auf die Verlogenheit der Arbeitszeugnisse verzichten könnte und auch
Kritik /schlechte Noten zulässt, hat man gleich das "Pflichtenheft"
wahlweise für die Therapie, die Frauen- oder Männergruppe oder den nächsten
Partner. Gut auch für den, /die/ die wegen jemand anderen verlässt oder
verlassen wird. Ein "Gutes Zeugnis" nimmt Schuldgefühle auf beiden
Seiten. Und ist ne hervorragende Visitenkarte für die nächste Beziehung.
(Trennungsgrund / Defizite eingeschlossen)
Das braucht DeMut
Das ist der Mut, anzuerkennen, dass über die eigene Beziehungsfähigkeit niemand
besser urteilen kann als der (Ex-)Partner: ER HAT´S ERLEBT! Und - auch und
gerade, wenn er verletzt ist, FÜR IHN IST DAS SO!
Und da muss ein Grund sein.
Die Schriftform erspart Anschuldigungen, Verletzungen, verbale Entgleisungen.
Einen Vordruck gibt´s zwar hier, aber die (konstruktive!) Kraft einer solchen
"WÜRDIGUNG" entfaltet sich tiefer im Handgeschriebenen. Für beide
Seiten übrigens: Der Zeugnis- Schreibende muss sich Zeit und Mühe geben, seine
Beurteilungen abzuwägen. Aus Respekt muss das sein.
Mein Vorschlag: Ein
Beziehungs -
(Zwischen- / Abschluss)
-Zeugnis
Anlass kann sein: Beziehungsjubiläum, (1/2-, x-jähriges) Geburtstag, Trennung,
Trennungsrisiko, -absicht, Dankbarkeit, Geburt, "nur so" ...
In den "Fächern" Liebe, Erotik, Treue, Fürsorge, Humor, Dialog -/
Konfliktfähigkeit, Kritikfähigkeit (passiv), Kritikfähigkeit (aktiv),
Zuverlässigkeit, Loyalität, Zukunftsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Sonstiges
Bemerkungen (müssen rein, klar. Und, damit das Konstruktive nicht zu kurz
kommt..:
"Durch bestimmten Einsatz in folgender Form kann die Beziehung für beide
Beteiligten spürbar verbessert werden:
_____....
Abschluss:
Partner wird / NICHT / versetzt in die nächste Beziehungsklasse:
ONS / Affaire / Beziehung / LAG / Partnerschaft / Ehe / Gute Ehe / Glückliche
Ehe
Das kann man sich gegenseitig geben zu einem gemeinsamen Termin, damit keiner
den anderen "in die Pfanne haut", oder auch nur so, weil´s Grund dazu
gibt. (s.o.)
Fragen: Welche "Fächer" gehören in so ein Zeugnis rein?
Mit dem Fach "Fürsorge" habe ich für beide Geschlechter
unterschiedliche Inhalte verbunden, aber ich glaube das ist ein Überbegriff,
mit dem beide Geschlechter was anfangen können: Beide "brauchen" da
inhaltlich was anderes, aber DAS eben doch in ausgeglichener Menge vom jeweils
anderen: Führt zur Erweiterungsfrage: Unterschiedliche Leistungsanforderungen /
Fächerangebote für Männer und Frauen?
Literaturtipp: Die Wahrheit beginnt zu zweit, Michael L. Moeller
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